Shooting Star Festival – klasse Veranstaltung

Zunächst muss erwähnt werden, dass Bayern3 und Audi hier ein hervorragendes Event auf die Beine gestellt haben. Vor allem haben sich auch die Preise für Essen und Trinken in angemessenem Festivalrahmen gehalten (2,50 Euro für eine große Bratwurstsemmel is absolut ok), abgesehen von der Tatsache, dass man Essen und Trinken auch selbst mitbringen durfte.

Während der Samstag dem männlichen Geschlecht gehörte, durften am Sonntag die Frauen ran und beweisen, was sie auf der Bühne so alles drauf haben.

Samstag:
Los gint es mit Mickey Monroe, die gleich richtig losgelegt und den Fans ordentlich eingeheizt haben. Für eine Nachwuchsband ein toller auftritt und hervorragende Musik.
Im Anschluss durften Stanfour, die Jungs aus dem hohen Norden, den Süden rocken. Und das haben sie absolut genial gemacht. Sehr melodischer Rock der ins Blut ging und dem Publikum weiter eingeheizt hat.
Als dritter Act durfte dann Tommy Reeve ran. Und hier muss ich leider sagen, dass der junge Mann die absolute Enttäuschung der beiden Konzerttage war. Sowohl der Auftritt als auch das Genre wollten nicht so recht in den Rahmen der Veranstaltung passen. Während Stanfour noch Stimmung gemacht hatten, wurde diese von Tommy Reeve und seinem „Schnulz-Schmacht-Heul“-Style wieder kaputt gemacht. Leider hat der gute Tommy sein Programm durchgezogen, zum Leid vieler Besucher.
Zu guter Letzt kam dann der Top-Act des Abends und der hielt, was sich viele versprochen hatten. Brian Adams war absolut fantastisch und hat von Anfang bis Ende zu 100% überzeugt. Ein klasse Abschluss dieses ersten Festival-Tages.

Sonntag:
Dicke Wolken über Ingolstadt ließen schlimmes befürchten, aber der Wettergott hat es gut mit den Festivalbesuchern gemeint. Rund um Ingolstadt hat es teilweise in Strömen gegossen, nur über der Audi-Piazza hielten die Wolken dicht (abgesehen von ein paar läppischen Tropfen).
Den Festivaltag eröffneten Schon Ok Baby aus München. Ein bisschen leid getan haben mir die fünf schon, denn am Sonntag waren um diese Zeit bei Weitem noch nicht so viele Besucher auf der Audi Piazza wie am Samstag. Nichts desto Trotz haben sie ihre Sache ziemlich gut gemacht.
Im Anschluss kam dann das bayerische Aushängeschild Claudia Koreck zum Zug und hat die mittlerweile doch gut angewachsene Besuchermenge mit ihrem bayerischen Sound begeistert.
Danach gab es dann das erste Highlight des Abends, für mich zumindest. Christina Stürmer, Österreichs Pop-Export Nummer Eins und bekannteste Musikerin gleich nach Wolfgang Amadeus Mozart und Falco. Um es salopp zu sagen: Da hat die Hütte gebrannt!!! Eine wirklich hervorragende und energetische Leistung der charmanten Österreicherin.
Den Abend beenden durfte dann Nena. Hier waren wir ein wenig enttäuscht. Zunächst ließ Nena eine viertel Stunde auf sich warten, dann hat sie ihr Mikro nicht in den Griff bekommen und zu guter Letzt hat sie „Irgenwie, Irgendwo, Irgendwann“ nicht gespielt. Das war schade, aber dennoch war die Stimmung bombastisch. Wer so lange auf der Bühne steht, der weiß, wie man mit dem Publikum umgehen kann.

Fazit:
Fast 10 000 Besucher am Samstag (mehr hätten nicht auf den Platz gepasst) und gute 5 000 Besucher am Sonntag sind das Ergebnis des Shooting Star Festivals 2008. Alles in Allem eine absolut runde Sache. Wir hoffen, dass Bayern3 und Audi auch nächstes Jahr so ein tolles Event in Ingolstadt auf die Beine stellen werden. Gerne wieder auf der Audi Piazza, welche in meinen Augen ein fantastischer Konzertplatz ist.

MFG
Projekt Sunstorm

~ von projektsunstorm am 14. Juli 2008.

Eine Antwort to “Shooting Star Festival – klasse Veranstaltung”

  1. In dieser Stadt……

    …heißt das neue Album von Christina Stürmer das ab dem 10.04.09 im Handel zu haben sein wird. Seit kurzem ist die Single “Ist mir Egal” im Handel erhältlich und gibt uns einen Vorgeschmack auf das neue Album. Vorbestellbar ist das …

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